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Erfahrungsberichte der Schüler


Erfahrungsbericht von Eleftherios Zavrakidis Herrero 2008

Ein ASET-Schüler des Jahrgangs 2008 erzählt im Folgenden, wie er sich nach Beendigung des ersten Schul- und Praxisblockes eingelebt hat.

Aller Anfang ist schwer. Nachdem ich in Madrid gelandet war, fuhr ich nach Alonso Martinez, eine der zentralsten Haltestellen Madrids. Ich hatte mich im Internet bereits nach Jugendherbergen erkundigt und fand mitten im Herzen von Madrid eine schöne, moderne und vor allem preiswerte Unterkunft.
[Albergue Juvenil. Ihr findet das im Internet recht schnell. (18,79 € pro Tag) ]
Studenten aus aller Welt versammeln sich hier und so lernte ich auch sehr schnell neue und vor allem interessante Leute kennen.

Alles schön und gut, wenn da nicht die Behördengänge wären. Da ich, zur Hälfte Spanier bin, musste ich mich zuerst einbürgern (im Ayuntamiento) und dann mit allen, in Deutschland zuvor beantragten, Unterlagen, früh morgens losstiefeln, um meinen DNI zu beantragen (das ist eine Art Personalausweis, wie in Deutschland, jedoch weitaus vielseitiger).

Zeitgleich, machte ich mich auf die Suche nach Wohnungen. Ich nahm Kontakt zu einer Immobilienfirma auf (Alquiler Seguro), die mich stetig über Wohnungsangebote informierte, die sich mit meinen Wunschkriterien deckten. So fand ich, etwas außerhalb des Zentrums, eine schnuckelige kleine Wohnung, die ich mir zukünftig mit einem Kameraden aus meiner Stadt in Deutschland teilen sollte.

Mein Viertel ist zwar nicht grade der Lichtpunkt Madrids, jedoch lernte ich bereits zu Beginn Freunde kennen, mit denen ich bis heute noch zusammen Fußball spielen gehe oder am Wochenende das Madrilenische Nachtleben genieße.

Der erste Schultag kam und wir wurden unseren Klassen zugewiesen. Die Lehrer sowie auch die Schule hinterließen bei mir, aber auch bei dem Rest der Schüler, einen sehr guten Eindruck. Die nächsten sieben Wochen vergingen wie im Fluge, denn es war relativ viel zu tun und vor allem hatten wir viele Klausuren zu schreiben. Unterm Strich war ich mit meinen Erstblocknoten sehr zufrieden und konnte, frohen Mutes, dem ersten Praxisblock entgegenblicken.

HerreroDieser verlief für mich ebenfalls wirklich gut, denn ich hatte sehr viel zu tun und habe viele Studenten kennengelernt, mit denen ich mich auch außerhalb der Arbeit traf und Zeit verbrachte bzw. es immer noch tue. Siemens ist wirklich ein sehr interessantes Unternehmen und zu erfahren wie es explizit funktioniert und jeden einzelnen Schritt mitzubekommen, sogar selbst mit eingeflochten zu sein, hat mir immensen Spaß gemacht und so freue ich mich bereits auf den zweiten Praxisblock, indem ich eine andere Sparte von Siemens kennenlernen werde.


Eleftherios Zavrakidis Herrero
Ausbildung zum Bankkaufmann bei Siemens Renting, S.A.  2008-2010

 

Tipps zur Wohnungssuche in Madrid von der Bankklasse 2007

Hallo liebe zukünftigen Asetler/-innen,

im Folgenden geben wir Euch ein Paar Tipps, die Ihr bei der Wohnungssuche beachten solltet. Sie beruhen auf eigenen Erfahrungen und wir hoffen, dass sie Euch nützlich sind. Ein schönes WG Zimmer, in dem Ihr Euch wohl fühlt und wohin ihr gerne nach Hause kommt, ist ,unserer Meinung nach, das A und O. Und wer will denn bei der Wahl seines ersten eigenen zu Hauses gleich daneben greifen?
Wir wünschen Euch viel Erfolg bei der Wohnungssuche!

  1. Sucht am Besten erst vor Ort ab Deutschland (im Internet informieren zu Preisen, Gegend, Metro-Stationen), Web-Sites: www.loquo.comwww.pisocompartido.com; www.idealista.com; www.madridfuerdeutsche.com

  2. Überlegt Euch, ob Ihr mit Aset Leuten, Deutschen oder Spaniern zusammen ziehen wollt (um sich besser in das Leben in Madrid einleben zu können und schneller Spanisch zu lernen, empfehlen wir Euch spanischsprachige Mitbewohner)

  3. Mietpreise zwischen 350€ und 450€ sind normal.

  4. Oft ist in den Mietpreisen Wasser und Strom schon mit eingerechnet. In vielen WG's ist es aber auch so geregelt, dass die aktuelle Strom- bzw. Wasserrechnung durch die Anzahl der WG-Bewohner geteilt wird. Manchmal muss auch noch eine Gebühr an die Comunidad gezahlt werden. Die kann ebenfalls schon mit in die Monatsmiete eingerechnet sein oder muss extra bezahlt werden. Fragt einfach mal nach, wie das in der jeweiligen Wohnung geregelt ist. 

  5. Informiert Euch, welche Metro Station in der Nähe der Wohnung liegt und wie Ihr am besten zur Schule und zur Arbeit kommt (ideal wäre natürlich, wenn Ihr nicht umsteigen müsstet und einen kurzen Anfahrtsweg habt, denn dann könnt Ihr morgens länger schlafen!)

  6. Ein ganz besonderes Phänomen ist, dass viele Wohnungen in Madrid keine Heizungen haben. Ja, auch in Madrid fallen im Winter die Temperaturen unter null Grad! Also, wenn Ihr Euch im Winter keine Frostbeulen holen wollt, achtet bei der Wohnungsbesichtigung ob die Wohnung mit einer (funktionstüchtigen) Heizung ausgestattet ist.

  7. Um mit Familie und Freunden in Deutschland in Kontakt zu bleiben ist was wichtig? Genau! Telefon und Internet! Fragt am besten ebenfalls bei der Wohnungsbesichtigung, ob es Internet und Festnetztelefon gibt und wie die Kosten geregelt sind.

  8. Oft vermieten Mieter in Madrid die Wohnung weiter, obwohl dies illegal und verboten ist. Fragt am besten ganz nebenbei Eure zukünftigen Mitbewohner, ob der Vermieter auch der Eigentümer ist. So seid ihr auf der sicheren Seite und müsst nicht fürchten irgendwann die Wohnung verlassen zu müssen, weil ihr dort eigentlich gar nicht wohnen dürft.

Bankklasse 2008So, das waren jetzt ein Menge an Informationen und wir hoffen, dass wir Euch nicht abgeschreckt haben. Aber umso mehr man fragt, umso weniger fällt man nachher auf die Nase. Ach ja, eins noch: Es gibt wirklich absolut keine dummen Fragen. Fragt den Vermieter oder die WG-Mitglieder alles was Euch gerade in den Sinn kommt, so überflüssig sie Euch vielleicht in dem Moment vorkommen!

Wir wünschen Euch eine tolle Zeit hier in Madrid!


Erfahrungsbericht Schülerinnen von Anne, Julia und Charlotte 2006

Schülerinnen der jetzigen Oberstufe berichten über ihre Erfahrung im ersten Ausbildungsjahr (Jahrgang 2006/2007)

Nun stehen wir kurz vor der Zwischenprüfung und wir haben bereits eine Menge erlebt. Angefangen bei der Wohnungssuche, die zunächst eine Herausforderung darstellte, dann aber erfolgreich endete. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass man eine Wohnung in einer WG für ca. 300 € (kalt) finden kann, wenn man die Suche planvoll angeht und ein Fünkchen Glück hat.

Natürlich waren die Schule, der Unterrichtsstoff und nicht zuletzt die Mitschüler neu für uns, doch dank der familiären Atmosphäre (2 Damen in der Verwaltung, 6 Lehrer, 3 Englischlehrer und um die 70 Schüler in den 2 Jahrgängen) haben wir uns schnell an alles gewöhnt. Der Start mit dem knapp zweimonatigen Schulblock ermöglichte uns einen leichteren Einstieg in das Unternehmen, wo wir uns wiederum in einer neuen Welt zurecht finden mussten. Das spanische Arbeitsleben und die eher lockere Atmosphäre gefällt uns sehr gut, was nicht zuletzt an den vielen netten Kollegen liegt. Dann wirkt auch ein 9-stündiger Arbeitstag nicht mehr so lange.

Am Anfang hatten wir Angst, dass wir uns in einer Großstadt wie Madrid nicht wohlfühlen würden. Das Gegenteil ist der Fall. Wir lernen die verschiedenen Viertel mehr und mehr kennen und wir finden Madrid einfach faszinierend. Auch die Kultur ist völlig unterschiedlich. Man genießt das Leben mit Musik, Lebensfreude und vor allem gutem Essen. Zu kurz kommt hier keiner, egal welche persönlichen Vorlieben man hat. Außer einer Besichtigung weltberühmter Gebäude und Plätze wie dem Palacio Real oder der Plaza Mayor gibt es viele andere Möglichkeiten, seine Freizeit zu gestalten. Ein Museumsbesuch oder die Erholung im schönen Retiropark gehören genau wie eine Sightseeing-Tour des Zentrums oder aber das weltbekannte Nachtleben mit seinen vielen Bars, Restaurants und Diskotheken zu dem Flair Madrids.
Was fehlt einem da noch? Außerdem ist Madrid ein wahres Shoppingparadies!

Wir haben unseren Schritt nicht bereut und sind sehr glücklich hier!

Anne, Julia und Charlotte

Bei Fragen an: Anne-katrinwieging@gmx.de; charlotte.mertens@gmx.de; julia.jacobs@vr-web.de
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